Sa 6 Jan 2007
Was ich vermisse…
Posted by NoelsieW under About the man writin', Every Day living and thinkin', Thoughts
[8] Comments
beachen, chillen, spazieren, reden, freunde, grillen, warme luft, WM, die gang, turniere, balkon, rhein, gespräche, verrücktheiten.
Kurz: Ich vermisse das Gefühl des Sommers.
Es ist Samstag nachmittag.
Die Welt ist grau. Zumindestens meine Welt ist es gerade.
Ich fühle mich irgendwie leer. Kann noch nicht mal genau sagen wieso.
Ich brauche immer Dinge, auf die ich mich freuen kann. Einen Plan für den Tag. Und wenn er nur ganz schwammig ist. So etwas wie: “Heute sehe ich ein paar Freunde”. Das reicht mir schon. Ich muss nicht wissen wo und wie und wann.
Ich muss nur wissen DAS.
Aber genau das fehlt mir hier und heute. Diese Spontanität sich irgendwo zu treffen. Alles muss irgendwie drinne stattfinden.
Es hat sich viel verändert in den letzten Monaten. Die Welt hat sich weiter gedreht. Bin ich stehen geblieben? Trauere ich dem Gefühl hinterher? Kann ich nicht los lassen? Möchte ich dieses Gefühl wieder haben?
Dieses Gefühl von Freiheit…
Das hätte ich gerne für mein Leben.
Unmöglich.
Wirklich?
Klar, jeder muss von irgend etwas leben. Aber muss man dafür alles aufgeben? Ich sehe das bei Jan. The same procedure as every day.
Will ich das?
Was will ich?
Ich schiebe die Antwort auf diese Frage hinaus. Ich will so viel und doch so wenig. Klar möchte ich auch mal das neuste Auto fahren. Klar möchte ich auch auf die Malediven zum Urlaub machen. Aber sind das wichtige Dinge?
Was ist wichtig?
Wer sagt was wichtig ist und was nicht? Wir selbst? Wirklich?
Werden wir nicht von der Gesellschaft in diese “Wünsche” reingepresst?
Sagt uns nicht das Marketing von BMW, SONY oder Langnese, was wünschenswert ist?
Also – was wünsche ich mir?
Ich habe neulich in einem Astrologiebuch geblättert. Eigentlich glaube nicht nur zum Teil an sowas. Aber das, was da drin stand, traf zu 100% zu.
Ich will Unabhängigkeit. Aber auch etwas sinnvolles. Und auch Regeln.
Geil oder? Die Quadratur des Kreises.
Entscheidende Dinge stehen an.
Ich tendiere dazu alles vor mir her zu schieben. Alles. Ich habe keinen Antrieb. Wie schon seit Monaten, wenn ich ehrlich bin. Mein Schweinehund wird immer größer. Und alle guten Ratschläge verlaufen im Sande.
Ich will sie auch gar nicht hören.
Wollte ich nie.
Sie setzen mich nur noch mehr unter Druck.
Druck brauche ich.
Und hasse ich zugleich.
Ich bekomme das hin.
Sag ich mir.
Seit Wochen.
Ich weiß es.
Anders geht es nicht.
Ich brauche ein Ziel.
Einen Grund das Studium zu beenden.
Vielleicht gehe ich weg.
Vielleicht auch nicht.
Ka – wie der Wind.

Januar 6th, 2007 at 15:39
Wer sagt dir, das der nächste Sommer nicht wird wie der letzte? Warum kann der Winter nicht genauso wunderbar sein?
Januar 6th, 2007 at 15:43
Mein Gefühl. Die Menschen. Meine Situation.
Winter KANN schön sein. Dennoch ist er es nie so wie der Sommer. Lange Nächte draußen. Das Leben genießen. All das verbinde ich mit Sommer.
Mit Winter verbinde ich kuscheln vorm Fernseher. Weniger Aktivität als im Sommer. Macht mich traurig.
Januar 6th, 2007 at 16:09
Das ist schade, wirklich schade…
Januar 6th, 2007 at 17:22
Findest Du wirklich? Was tust DU Björn? Ergeht es Dir anders? Ist der Winter genauso schön wie der Sommer?? Be honest to yourself!
Januar 6th, 2007 at 17:33
Ich lese viel, so viel wie zu keiner anderen Jahreszeit, ich habe viel Zeit für meine Hobbies, die sich im Wesentlichen in geschlossenen Räumen abspielen, es ist dunkel, wenn ich ins Bett gehe und dunkel, wenn ich zur Uni gehe. Wenn es bitterkalt und blauber Himmel ist, dann ist es wunderbar, einfach mal spazieren zu gehen, das Licht ist im Winter um Einiges besser als im Sommer. Wenn es grau in grau ist wie heute, dann bleibt man zu Hause und macht sich Kaffee/Tee, räumt zu Hause auf, schaut nen Film, liest noch mehr. Die Möglichkeiten sind nicht im Geringsten eingeschränkt.
Nein, der Winter ist nicht genauso schön wie der Sommer, er ist besser. Er lässt dich in Ruhe ohne dir Gelegenheiten wegzunehmen. Niemand kann im Sommer denken, lesen, arbeiten, bei 35C und mehr. Im Sommer (in einem richtigen Sommer, nicht diesem Kram wie hier in Deutschland so üblich wird) kann man nur das geniessen, was du ganz oben beschreibst, alles andere bleibt zwangsweise auf der Strecke.
Ich bin ein Wintermensch, naturgemäss, wenn du dich mit der Jahreszeit nicht anfreunden kannst, ich kann’s dir nicht verübeln. Aber freu dich doch wenigstens, dass nach dem schlimmsten Winter auch wieder ein Sommer kommt.
Ich bin meistens ehrlich, aber immer zu mir selbst!
Januar 7th, 2007 at 00:52
Ich muss Dir Recht geben, wenn wir hier von einem Sommer sprechen, wo die Hitze schier unerträglich ist. Konzentration ist so gut wie unmöglich. Ständig hat man da Gefühl raus gehen zu müssen. Etwas zu erleben. Da gebe ich Dir völlig Recht.
Ich glaube ich bin ein Frühlingsmensch. 20 – 25Grad sind optimal. Man kann alles tun, was man will. Es ist nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt. Alles erwacht. Es gibt schöne Tage und auch nicht so schöne Tage. Man kann es sich schön einrichten. Ich glaub mir fehlt einfach mehr diese Gefühl des Sommers. Aber vielleicht hast du Recht. Ich sollte mehr lesen.
Und im Gegensatz dazu, solltest Du vielleicht etwas weniger lesen und mal wieder mehr in die Halle gehen. Ein wenig die Trägheit abschütteln.
Januar 9th, 2007 at 09:01
Moin moin Ihr 2 Philosophen…
ich denke, dass jede Jahreszeit ihre Vorzüge und Nachteile hat… Wobei es sicherlich auch auf den Typen Mensch ankommt.
Wer gern unter vielen Menschen ist, sich gern unterhält, in lustigen Grillrunden am Rheinufer beisammensitzt, etc., der wird am Winter nicht viel Gutes entdecken…
Und davon mal abgesehen kann man es sich auch im Sommer hervorragend bei einem guten Buch im Gras gemütlich machen…
In meinen Augen gibt es nichts, was man im Sommer nicht tun kann… Der Winter schränkt einen da doch schon eher ein.
Versuch mal abends nach der Arbeit im Januar Beachvolleyball spielen zu gehen
Januar 18th, 2007 at 17:20
Sommer ist Sonnenschein…
ist Sonne…
ist Vanilleeis….
ist Meer und Wind und Strand…
ist schön….
“Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling.
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume braucht man schon dazu….”