Last Movie Watched


Man kann über die Story sagen was man möchte – Avatar in 3D in einem großen Kino oder zu Hause auf dem 32′ TV ohne HD zu sehen ist ungefähr so, wie der Untschied zwischen einem Flugsimulator am PC und einer echten 747 beim Start.

Unfassbar!

Es gibt Filme, die man sich ansieht und danach sich so seine Gedanken macht…

Vor allem, darüber was man von dem Film halten soll. Gin mir schon so bei diversen Filmen, wie 12 Monkeys, Sin City oder auch Pulp Fiction. Bei den genannten hingegen war ich mir sicher, dass ich sie gut fand. Bei Watchmen weiß ich das nicht so genau. Klar, das Film hat unbestritten Tiefgang. So wie die meisten Comicverfilmungen der letzten Zeit, allen voran “The Dark Knight” (locker 5 auf meiner Skala!), der an Düsternis (Wortspiel anyone?) und Charakteren ja schon Maßstäbe setzte.

Nun also Watchmen. Ein Film mit immens viel Vorschusslorbeeren – Adaption eines Comics, der als einziger in die Top100 der Literatur der Times aufgenommen wurde. Ich persönlich kenne den Comic nicht, tat dem Filmerlebnis aber keinen Abbruch.

Der Film, und das muss man ihm einfach lassen, wartet mit oppulenter Optik auf. Doch neben der Optik sind es vor allem die Charaktere, die sehr sehr interessant sind. Das Wort Anti-Held bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Denn keiner der Helden ist wirklich selbiger. Vom gottgleichen Dr. Manhatten, der sich, wie ein Gott eben, nicht um die Menschen schert, über den Psycho Rohrschach bis hin zum ganz und gar nicht komischen Comedian (Danny aus Grey´s Anatomy!! Fast nicht wieder erkannt…) sind die Watchmen ein Haufen von Helden, die so gar keinen Glanz versprühen. Und jedes Mal, wenn man denkt: “Jetzt geht´s los – die Wandlung vom Anti-Helden zum echten Helden vollzieht sich”, setzt Regisseur Zack Snyder (300) wieder einen Dämpfer drauf. Man wird daher nicht warm mit einem der Charaktere. Das fehlt mir dann auch irgendwie. Ich brauche Identifizerung. Ich versetze mich gerne in die Protagonisten. Bei Watchmen fällt das schwer.

Hinzu kommt die Tatsache, dass das Ende so unglaublich viel Diskussionsstoff übrig lässt. Klar, das ist cool, wenn man denn den Film mit mehreren Leuten schaut, weil man hat was zum diskutieren. Dennoch ist das Ende dann aber irgendwie unbefriedigend und erinnert so ein kleines bißchen an das Ende von The Dark Knight, wo selbiger auch den Unmut der Menschen auf sich nehmen musste…

Alles in allem trotzdem irgendiwe großes Kino der Film, allerdings ganz klar die Kategorie: Mag man oder Hasst man. Ich bin zwiegespalten – wahrscheinlich als einer der wenigen, die Film gesehen haben.

Wertung? Fällt aus o.g. Gründen aus

Lange habe ich überlegt, welchen Titel ich denn für diesen Post nehmen soll. Nunja, letztlich ist es der vielsagende Titel Wochenendrückschau geworden. Ich hatte Sommerfest am Freitag. Von meiner Firma. So weit so gut. Wie immer viele betrunkene Leute und einige neu gewonnene Ansichten. Einiges zu Lachen und viel zu viel gutes Essen.

Doch der eigentliche Highlighttag war für mich der Samstag. Zunächst habe ich mir das Album von The Script besorgt. Klasse Musik, wie ich sie mag. Zwar größtenteils recht weichgespült, aber meiner momentanen Stimmung sehr gut zuträglich. Die Melancholie hat mich etwas erwischt.

Dann am Nachmittag Cloverfield ausgeliehen. 70 Minuten Film zum Fingernägelkauen. Ich dachte er würde ähnlih wie Blair Witch Project werden und ich hätte nach 10 Minuten Kopfschmerzen, aber dem war nicht so. Teilweise extrem spannende Momente und eigentlich keine wirkliche Zeit zum Luft holen. Bekommt eine 4 auf meiner Skala. Allerdings sollten vielleicht zart besaitete Seelen nicht unbedingt an der Vorführung teilnehmen.

Schließlich gestern abend seit ewigen Zeiten mal wieder gepokert und recht gut gespielt. 4 Mal Heads-up. 2 Mal gewonnen. Bei 6 Runden ein sehr guter Schnitt. Und dann habe ich erfahren, dass die Wii über einen WLan adapter verfügt und kostenlos Games im Netz gezockt werden können – gleich mal getestet, wenn ich auch keine Spiele für Onlinegaming habe. Aber Verbingun zum Netz geht und mal sehen, vielleicht leih ich mir das eine oder andere Game die nächste Zeit mal aus – so zum testen. Dafür hab ich mich dann beim Boxen total verausgabt – super anstrengend das Ding kann ich nur sagen…

Morgen dann endlich mal wieder Volleyball. Vor allem mal wieder in der Uni – da war ich nun schon ewig nicht mehr. Bin mal sehr gespannt, wie es wird.

EDIT:

Meine beiden Lieblingsstücke von the Script:

Ich habe mir auf Empfehlung, und weil ich die Geschichte von Stephen King kenne, am heutigen/gestrigen Abend den Film “The Mist” zu deutsch “Der Nebel” angesehen. Wenn man sich den Film ansieht und was dort so passiert und dann dieses unglaubliche Ende hinzuzieht, wundert es eigentlich nicht, dass es mir dabei ähnlich ging, wie z.B. bei Herr der Ringe oder auch bei City of Angels oder oder oder ging: Ich wollte dieses eine Lied haben und hören, und wissen ob es davon in der Richtung noch mehr gibt. Gefunden habe ich tatsächlich das letzte Lied in diesem Film. Es heisst The Host of Seraphim und eingespielt wurde es von der Gruppe Dead can Dance.

Nach einiger Recherche im Netz stieß ich doch recht bald auf eine gewisse Lisa Gerrard, die wohl Teil von DcD gewesen sein muss. Allerdings hat sie auch zusammen mit Hans Zimmer gearbeitet und unter anderem einen großen Teil zum Soundtrack von “Galdiator” beigetragen. Diese Frau machte mich also so neugierig, dass ich mir gleich das “Best of”-Album besorgt habe und ich muss sagen, es ist ähnlich wie Sigur Ros – stimmungsgeladene, wenn auch vom Stil etwas andere, Musik, die ohne (viel) Text auskommt. Die Stimme als Instrument.

The Host of Seraphim – live vorgetragen von Lisa Gerrard. Ich empfehle Kippe an, Licht aus und ein paar Minuten auf sich wirken lassen – oder alternativ vorher den Film sehen und beim Hören sich nochmal das Ende durch den Kopf gehen lassen (oha – unpassende Zweideutigkeit an dieser Stelle…)

P.S.: Er bekommt trotz dem Ende “nur” ne 3,5 auf meiner 5-Finger-Skala

Ich weiß nicht, ob mir irgendwer dieses Gefühl nachempfinden kann. Das Gefühl alles zu können. Allerdings alles auch wieder nur ein bißchen. Beispiele?

Ich spiele Schach. Recht passabel. Aber wenn ich online gegen Gegner spiele, die so alt wie ich sind und ein Rating von 2000 und mehr haben (eigenes Rating 1600), dann verliere ich eigentlich regelmäßig. Es liegt noch nicht mal daran, dass ich grobe Fehler mache, es ist viel mehr die Tatsache, dass mir der Plan für eine komplexe Strategie im Schach völlig abgeht. Ich denke so zwei, drei Züge im Voraus und habe auch hier und da nen Plan, aber so richtig gut, ist es eben nicht. Es reicht wohl aus um 50 oder mehr Prozent der anwesenden Spieler zu schlagen. Für mehr auch nicht.

Ich kann gut mit Computern. Keine Frage, ich habe so manchen PC schon nächtelang auseinander genommen und wieder zusammen gebaut. Habe Betriebssyseme installiert, Fehler gesucht, Platten gewechselt, all den Spaß. Mehrmals. Doch als Computerexperte würde ich mich nie bezeichnen. Ich sehe mich als fortgeschrittenen Anwender, aber wenn ich mir dann Freunde, Bekannte oder Forenbesucher ansehe – da werd ich ganz schnell weich und fühl mich saublöd.

Gleiches Thema – andere Baustelle

Autos. Ich kann gut mit Autos. Die erinnern mich immer an Lego oder so. Man kann an ihnen basteln, schrauben, Dinge aus und einbauen und sonst so allerlei machen. Da kenne ich mich auch etwas aus. Ich kann Zündkerzen wechseln, weiß wo welche Flüssigkeit rein muss. Bremsbeläge und Sitze ausbauen und auch das Radio in Gang bringen. Ja, sogar blaues Licht habe ich mir schon mal in nen Tacho gebaut. Doch dann kommt ein Bekannter von mir, erzählt mir was von hier und da, Ventildeckeldichtung und dem Unterschied zwischen ner Endstufe und nem Verstärker und ich sitz daneben und bekomme schon wieder das Gefühl keine Ahnung zu haben.

Ähnlich geht es mir im Volleyball. Das kann ich auch. Ganz passabel. Aber eben nicht wirklich richtig gut. In meinem erweiterten Bekanntenkreis kenne ich bestimmt 10 Leute, die das besser können, als ich. Meine Fehlerquote ist immernoch zu hoch, die Bälle landen nicht immer da, wo sie sollen etc. pp. Und auch hier habe ich öfters das Gefühl, dass ich eigentlich kaum etwas weiß bzw. kann.

Weitere Beispiele?

Fußball. Ich kenn mich da aus. Ehrlich. Interssiert mich ja auch. Die Eintracht ist mein Steckenpferd. Ganz klar. Doch wenn ich dann mein Tippspiel sehe, da liege ich auf dem letzten (!) Platz. Dafür reicht mein Sachverstand dann doch nicht aus. Ebenso, wenn ich mit Feunden Fußball schaue. Da gibt es den einen oder anderen, da sage ich gar nix mehr, weil der mich in puncto Wissen einfach an die Wand quatscht.

Dann ist da noch das Schreiben. Ich schreibe gerne. Ich wäre gerne Schriftsteller. Problem. Keine Ideen und, wenn ich das mal so sagen soll, ich mag meinen Stil nicht so gerne. Mir fehlt einfach was, was andere Leute auszeichnet. So ein gewisser Wortwitz, den ich im Alltag und in Gesprächen immer parat habe, bei Schreiben fehlt er mir fast völlig. Auch sehe ich andere Blogs an und wünsche mir, ich könnte so gut schreiben. Dafür, dass ich evtl. in den Journalismus oder in den PR-Berich will – dafür ist es eigentlich zu wenig.

Auch ein schönes Beispiel ist Heimwerken. Das kann ich auch ganz gut, aber ab einem bestimmten Punkt ist dann Feierabend. Kacheln an die Wand bringen habe ich zwar schonmal gemacht, aber ob ich das nochmal hinbekomme? Ich glaube nicht. Laminat verlegen? Noch nie gemacht. Würde es mir zutrauen, aber ob das was wird? Klar, ich habe meiner Mum ne Küche gebaut. Ich habe keine zwei linken Hände und bin da recht begabt, aber auch hier gibt es Menschen, die das nicht professionell machen (mit denen braucht man sich nicht zu messen) und wo ich trotzdem daneben stehe und Bauklötze staune.

Und es gibt noch viele weitere Dinge in meine Leben, die ich einfach nur ein bißchen kann.

Autofahren. Singen. Tanzen. Physik & Mathe. Filmwissen. Bierzapfen. Kellnern. Gescheites Benehmen. Frauen verstehen. Politik. Finanzen. Allgemeinbildung. Poker.

Mir hat mal eine Dozentin im WiPäd-Seminar gesagt, ich könnte ein guter Lehrer sein, aber ich wäre zu oberflächlich. Mir fehlt die Tiefe in meinem Wissen. Und ich sage Euch was. Sie hatte Recht. Mir fehlt die Tiefe. Ich höre an einem bestimmten Punkt auf mich für Dinge zu interessieren. Ich habe das Gefühl in allem nur Durchschnitt zu sein. Größe, Gewicht, Aussehen, Charakter, Talent.

Ich kann eben alles und ich habe von allem etwas. Aber eben nur ein bisschen. Und da stellt sich doch ganz zwangsläufig die Frage: Was will ich mal machen, wenn ich groß bin? Ich beneide Menschen, die eine Bestimmung gefunden haben. Ich habe noch keine…

Tja das Fastnachtswochenende ist so gut wie vorbei und ich bin doch ganz dankbar dafür. Ich weiß nicht genau woran das liegt, aber dieses auf Kommando fröhlich sein ist doch irgendwie nix für mich. Klar, verkleiden macht Spaß und so und auch die Parties sind ganz nett, aber heute beim Umzug habe ich mal wieder gemerkt, dass ich es mir sehr schwer vorstellen kann 4 oder mehr Stunden im Freien zu stehen und lauthals “Helau” und so zu rufen, das Ganze am Besten noch als Klobrille oder so verkleidet. Vielleicht fehlt mir da ja auch irgendwie der Alkohol, keine Ahnung, aber letztlich habe ich daran nicht wirklich viel Spaß. Obwohl, keinen Spaß ist vielleicht falsch ausgedrückt, aber am Fenster mit Heizung, Sitzgelegenheit und Toilette ist es doch irgendwie angenehmer. Leider haben alle Leute, die sich angekündigt hatten abgesagt, was allerdings auch von Vorteil war. Denn nach diesem unglaublich spannenden Superbowlfinale mit dem für mich sehr erfreulichen Ende für die Giants, war ich am Montagmorgen doch sehr k.o. Aber es hat sich ja gelohnt – nicht so wie letztes Jahr…

Nun, der Rest des WE war irgendwie recht komisch. Sowohl der Freitag, als auch der Montag waren irgendwie gefühlsmäßige Wochenendtage (ihr kennt das ja sicherlich, man glaubt es ist schon Samstag, ist es aber nicht) und sehr entspannt. Die ASTA-Party am Freitag war recht low. Zu Beginn viel Techno im Foyer und ne Band im großen Raum, die so aufspielte, als wären die Leute extra für sie und nicht zum feiern im Allgemeinen gekommen. Erst so gegen Ende des Abends bzw. des Beginns der Nacht wurde die Musik und auch die Stimmung besser. Samstag dann noch auf ner kleinen WG-Party, die doch größer als gedacht wurde, allerdings sind wir da recht früh los – WG-Faschings-Parties ohne eigene Verkleidung sind ja nicht so geil :-)

Nun denn, ab morgen wieder “Alltag”  – großartig…

Ach ja, wir haben jeden (!) Tag nen Film gesehen, darüber könnte ich auch schreiben. Über “Broke Back Mountain” (2,5 von 5) oder “Beim ersten Mal” (1, 5 von 5) oder über “Transformers” (3,5 bis 4 von 5). Aber ich habe keine Lust. Anhand meiner Bewertung kan man ja überlegen, ob man einen von ihnen schauen will. Ach ja, “I´m legend” war ein sehr netter und beeindruckender Film, der leider zum Ende hin etwas an Fahrt und so verliert (Bewertung wie Transformers). Habe viele Filme gesehen in letzter Zeit, war aber keine richtiger “Kracher” dabei. Nichts, wo ich sagen würde: “Wow, da stand mir der Mund offen!”  oder ähnliches. Nein, sowas gab es nicht, aber grundsolide Unterhaltung muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

Hach, ich liebe Altweiberfastnacht, immerhin ist es so, dass die Feuerwehr direkt um die Ecke ist und dann des Nächstens des Öfteren mal ausrückt, wenn es irgendwo was zu tun gibt. Polizei und Krankenwagen und die Alkoholleichen tun ihr übriges dazu. Naja, aber heute, ja heute stört mich das alles grad mal überhaupt nicht. Warum? Weil ich ein „kleines“ neues Spielzeug habe…

Das hier:

plasma.JPG

Ich sag nur 107cm Diagonale *sabber*

Für mich war es ein Schnäppchen, weil in der Firma meiner Mutter der Fernseher nur in der Ecke steht (hat für ihre Zwecke mit 1200×1024 zu wenig Auflösung *kopfschüttel*

So steht das gute Stück seit heute abend bei mir und wird dementsprechend eingeweiht:

Mit Transformers. Fand den Film im Kino schon cool und da ich meine Süße heute nacht noch von ner Party abholen muss, stelle ich mich auf einen langen Filmabend ein *freu*

Vielleicht schaue ich den Superbowl am Sonntag doch hier – da kann ich dann wenigstens die Schweisstropfen auf Tom Bradys Stirn sehen *lol*

Jemand Bock vorbei zu kommen (obwohl sich dann meine Süße beschweren würde – ich glaub, ich schau doch außerhalb :-) )?

Da mein Blog auf meine Laptop nicht zu funktionieren scheint (fragt mich bitte nicht wieso), schreibe ich den letzten Post für dieses Jahr (so denke ich doch zumindest) von der Heimat aus. Feiert alle schön und lasst Euch reicht beschenken – wie es bei mir sein wird weiß ich z.T. noch nicht. Steht ne Überraschung aus, von der ich nicht weiß, ob sie positiv oder negativ sein wird.

Eine kleine Empfehlung zum Schluss: Für alle, die das Sommermärchen toll fanden und Anfang 2007 ebenfalls einiges an Fingernägeln und Nerven ließen, sollte dies hiermit nochmals durchleben. Besser als der Sommer, da mit Happy End :-)

Was haben Orlando Bloom und Hugo Weaving gemeinsam?

Richtig!

Beide spielen in der “Herr der Ringe”-Triologie mit. Doch was viel entscheidender ist, ist die Tatsache, dass beide in einer weiteren recht erfolgreichen Triologie zu sehen waren/sind.

Weaving spielte den Agent Smith in allen Matrix Teilen, während Bloom den Will Turner in Fluch der Karibik gab. Und auch dort gibt es Gemeinsamkeiten. Nach einem sehr guten ersten Teil, folgten zwei weitere Sequels, die man sich hätte durchaus sparen können. Sowohl bei Matrix, als auch bei Fluch der Karibik haben beide Fortsetzungen nie das Niveau der ersten Teile erreichen können. Ja sie waren zum Teil sogar sehr enttäuschend. Ich habe mir neulich den dritten Piratenfilm rund um Jonny Depp alias Jack Sparrow angesehen udn ich muss sagen, dass ich a) nur noch Bahnhof verstand und b) man sich irgendwie nie mit einem Charakter identifizieren konnte, weil jeder irgendwo ein “Arschloch” auf seine Weise war. Die Gefechtsszenen waren mehr aus dem PC, als sonst irgendwas und wenn man bedenkt, dass für die Schlacht zwischen der Black Pearl und der Flying Dutchman zwei “Echte” Schiffe gebaut wurden, die man hydraulisch in Schieflage bringen konnte (was ne Menge Kohle verschlungen haben muss!), so wurde die Action im Film dem nie gerecht. Klar das ist alles ganz schick anzusehen und so, aber dennoch will der Funke nicht überspringen. Auf meiner Skala bekommt der Film gerade mal eine 2+. Vor allem die Längen und die undurchsichtige Story für Zuschauer, die den zweiten Teil jetzt nicht gerade vor einer Woche gesehen hatten, trüben das Gesamtbild. Ebenso wurde bei Matrix-Revolutions schamlos abgekupfert. Dort sitzt Neo zu Beginn von auf einem Bahnsteig alleine rum und versucht aus dem Pseudokoma zu erwachen entkommen, während Jack Sparrow nach seinem Tod alleine auf nem Schiff durch die Wüste schippert. Bei sollten tot sein, sind es aber nicht, sonst würde ja was fehlen im Film.
Letztlich muss es leider so sagen, beide Schauspieler haben mit ihrer zweiten (Bloom) bzw. ersten (Weaving) Triologie zwar Erfolg an den Kinokassen gehabt, bei mir jedoch eher schwache Kritiken geerntet. Weaving machte es richtig, denn er spielte nach Matrix in Herr der Ringe mit, während Bloom es eher falsch gemacht hat.

Was soll man sagen? Fortsetzungen sind ja immer so eine Sache für sich, ne? Also Die Hard und Die Hard 2 waren schon sehr sehr großes Kino. Der dritte war etwas lahm für meinen Geschmack. Immer wieder gab es längere Pause und Mc Claine hatte zwar Kontakt zum Terroristen, aber war in diesem Film doch eher passiv. Nun ist als der vierte Teil draußen. Bruce mit längerem Hemd, dafür aber mit größerer Klappe. Die ging mir am Anfang des Film auch kurzzeitig auf die Nerven, nämlich als Bruce den Hacker aus dessen Wohnung befreit. Da sagt er gefühlte 73 Mal “Komm schon, weiter” oder “Runter, Komm schon, bleib in Deckung.”

Aber dann Freunde. Dann sollte man sich zurück lehnen. Das Popcorn auf den Schoss nehmen und die Realität einfach mal für fast 2 Stunden aus dem Hirn verbannen. Denn was wir dort geboten bekommen ist einer der letzten “echten” Actionfilme. Gut, hier und da hat sich der Computer eingeschlichen, aber das lässt sich heute sowieso nicht mehr vermeiden. Dennoch bleiben viele Teile des Films alte Handwerkskunst, die uns den Atem raubt.

Und dabei wird auch mit Konventionen gebrochen. So verprügelt Bruce nach allen Regeln der Kunst eine Frau. Aber so richtig heftig, dass ich sogar ab und zu mal schlucken musste. War man kämpfende Frauen spätestens seit Kill Bill gewöhnt, so ist dies eine neue Dimension des “Ich-hau-der-Frau-was-auf-die-Mütze”. Aber was soll´s? Die Emanzipation macht schließlich nicht da halt, wo es dann wehtut :-)

Ich war auf jeden Fall begeistert von dem Film. Spannend, witizig und vor allem cool. Bruce wie er leibt und lebt. Ich frau mich auf die DVD und das englische Original. Bis dahin gebe ich dem Film schlappe 4 bis 4,5 auf meiner 5-Fingerskala.

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