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Ich werde alt! Naja, ehrlich gesagt bin ich es ja schon längst, aber wer will das schon wahr haben? Wie dem auch sei, ich habe im Netz einen Stream gefunden, der am laufenden Band Hits aus den 90ern spielt. Da werden natürlich Erinerungen wach. Das war “meine” Zeit. Da gab es so viele wirklich schöne Dinge. So viele Erinnerungen bei bestimmten Liedern zu Situationen und Momenten, die ich nicht missen will, die mich aber auch traurig machen. Immerhin war es eine wirklich schön Zeit, trotz gewisser Höhen und Tiefen und meine Erwartungen an die Jahre zwischen 20 & 30 waren so hoch und wurden doch recht stark enttäuscht.

Doch das auf einem anderen Blatt.

Eben spielte Guildo Horn auf. Mit “Guildo hat Euch lieb!”

Meine Güe, was war das für ein Abend. Grillen auf der Terasse mit vielen Freunden und den Gran Prix geschaut. Selbiges ein Jahr später bei Stafan Raab und “Wadde Hadde Dudde da!”. Ich bin froh, dass ich solche Erinnerungen habe. Und ich hoffe es kommen noch viele ähnlich schöne hinzu.

Und gerade, wie soll es anders sein – eines meiner ewigen TOP 5 Lieder:

Genial!

ist das neue Album einer meiner Favorit Bands.

Ich liebe ja Offspring – aber und leider muss ich das so sagen, ist diese Album irgendwie nicht so recht mein Fall. Bisher war es auf allen Alben, die ich von Offspring kannte so, dass vor allem der zweite Track immer unglaublich viel Power hatte – also eine richtig gute “Einstimmung” für die CD war.

Smash – Nitro (ging schon gut nach vorne…)

Ixnay on th Hombre – The Meaning of Life (schon um einiges cooler…)

Americana – Have you ever (noch ein Tick cooler, als Meaning of Life…)

Conspiracy of One – Come out swinging (fällt leicht ab im Gegensatz zu den anderen – dennoch voll im Soll)

Splinter – The Noose (m.E. der beste “zweite Track” von Offspring – slower Beginn aber dann…)

Im Vergleich dazu ist der zweite Track von “Rise and Fall, Rage and Grace” mit Trust in You eine absolute Schwachstelle.

Der Song ist eigentlich gar nicht so schlecht – wenn, ja wenn er nicht schon mal da gewesen wäre…

Smash vom gleichnamigen Album – Leider extrem ähnlich…

Richtig gut ist You´re Gonna Go Far, Kid – der Song hat durchau was und geht gut ins Ohr. Wie viele der Amazon Rezessionen behaupten, dass man sofort Bock auf Tanzen hat… diese Meinung kann ich nicht ganz teilen. Im Vergleich zu “Lighting Rod”, “All I want” oder “Staring at the sun” ist das doch gar nix…

Generell fehlt so DER Song. Hamerhead geht nach vorne – ok. Aber er geht leider nicht wirklich ins Ohr – klingt ebenfalls irgendwie bekannt – ein Mix aus veschiedenen schon dagewesenen Typen…

A lot like me ist somit fast die einzige “Beinahe-Neuentdeckung” – klingt ganz cool – leicht Linkin Park-lastig, aber gefällt soweit. Um einiges mehr Energie hat da schon “Stuff is messed up” – der Song hat Potenzial…aber das reicht halt eben nicht. Ein, zwei Songs mit Potential. Schau ich mir die anderen Alben an, so hätte ich direkt zwischen 4 und 7 Songs gewusst, die einschlagen – die man immer und immer wieder hören kann.

Ebenso sind keinerlei “Gimmicks” oder ähnliches auf dem Album vorzufinden – das war ja eigentlich immer etwas, was ich Offspring extrem cool fand. Die Alben waren nicht nur eine Aneinanderreihung von Songs, sondern es gab hier und das auch mal was überraschendes – z.B. das Intro auf der Smash oder die Intermsission auf der Ixnay – solche Sachen vermisst man hier leider…

Letztlich habe ich das Gefühl The Offspring werden irgendwie alt. Das richtige Feuer der Alben davor scheint weg zu sein. Das Album ist gut – keine Frage – im Vergleich zu den anderen hinkt es m.E. aber leider sehr hinterher…

P.S.: Noch ein kleines Schmanckerl – eines meiner Lieblingslieder

Lange habe ich überlegt, welchen Titel ich denn für diesen Post nehmen soll. Nunja, letztlich ist es der vielsagende Titel Wochenendrückschau geworden. Ich hatte Sommerfest am Freitag. Von meiner Firma. So weit so gut. Wie immer viele betrunkene Leute und einige neu gewonnene Ansichten. Einiges zu Lachen und viel zu viel gutes Essen.

Doch der eigentliche Highlighttag war für mich der Samstag. Zunächst habe ich mir das Album von The Script besorgt. Klasse Musik, wie ich sie mag. Zwar größtenteils recht weichgespült, aber meiner momentanen Stimmung sehr gut zuträglich. Die Melancholie hat mich etwas erwischt.

Dann am Nachmittag Cloverfield ausgeliehen. 70 Minuten Film zum Fingernägelkauen. Ich dachte er würde ähnlih wie Blair Witch Project werden und ich hätte nach 10 Minuten Kopfschmerzen, aber dem war nicht so. Teilweise extrem spannende Momente und eigentlich keine wirkliche Zeit zum Luft holen. Bekommt eine 4 auf meiner Skala. Allerdings sollten vielleicht zart besaitete Seelen nicht unbedingt an der Vorführung teilnehmen.

Schließlich gestern abend seit ewigen Zeiten mal wieder gepokert und recht gut gespielt. 4 Mal Heads-up. 2 Mal gewonnen. Bei 6 Runden ein sehr guter Schnitt. Und dann habe ich erfahren, dass die Wii über einen WLan adapter verfügt und kostenlos Games im Netz gezockt werden können – gleich mal getestet, wenn ich auch keine Spiele für Onlinegaming habe. Aber Verbingun zum Netz geht und mal sehen, vielleicht leih ich mir das eine oder andere Game die nächste Zeit mal aus – so zum testen. Dafür hab ich mich dann beim Boxen total verausgabt – super anstrengend das Ding kann ich nur sagen…

Morgen dann endlich mal wieder Volleyball. Vor allem mal wieder in der Uni – da war ich nun schon ewig nicht mehr. Bin mal sehr gespannt, wie es wird.

EDIT:

Meine beiden Lieblingsstücke von the Script:

Ich habe mir auf Empfehlung, und weil ich die Geschichte von Stephen King kenne, am heutigen/gestrigen Abend den Film “The Mist” zu deutsch “Der Nebel” angesehen. Wenn man sich den Film ansieht und was dort so passiert und dann dieses unglaubliche Ende hinzuzieht, wundert es eigentlich nicht, dass es mir dabei ähnlich ging, wie z.B. bei Herr der Ringe oder auch bei City of Angels oder oder oder ging: Ich wollte dieses eine Lied haben und hören, und wissen ob es davon in der Richtung noch mehr gibt. Gefunden habe ich tatsächlich das letzte Lied in diesem Film. Es heisst The Host of Seraphim und eingespielt wurde es von der Gruppe Dead can Dance.

Nach einiger Recherche im Netz stieß ich doch recht bald auf eine gewisse Lisa Gerrard, die wohl Teil von DcD gewesen sein muss. Allerdings hat sie auch zusammen mit Hans Zimmer gearbeitet und unter anderem einen großen Teil zum Soundtrack von “Galdiator” beigetragen. Diese Frau machte mich also so neugierig, dass ich mir gleich das “Best of”-Album besorgt habe und ich muss sagen, es ist ähnlich wie Sigur Ros – stimmungsgeladene, wenn auch vom Stil etwas andere, Musik, die ohne (viel) Text auskommt. Die Stimme als Instrument.

The Host of Seraphim – live vorgetragen von Lisa Gerrard. Ich empfehle Kippe an, Licht aus und ein paar Minuten auf sich wirken lassen – oder alternativ vorher den Film sehen und beim Hören sich nochmal das Ende durch den Kopf gehen lassen (oha – unpassende Zweideutigkeit an dieser Stelle…)

P.S.: Er bekommt trotz dem Ende “nur” ne 3,5 auf meiner 5-Finger-Skala