Sports


Es gibt Dinge?

Nein.

Es gibt Tage?

Nein.

Es gibt Spiele?

Ja, naja.

Es gibt keine Worte?

Definitv.

Um was es geht?

Tennis.

Unfassbares Tennis.

Ich habe heute morgen amerikanischer Zeit gemütlich durch die Kanäle gezappt, um das Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzusehen und komme eher zufällig auf den Kanal, der gerade Wimbledon überträgt. Da spielte grade Roger Federer im vierten Satz seinen Tie-Break und in dieser Zeile die hier auf den Sportsendern immer unten entlang läuft sehe ich nur aus dem Augenwinkel folgendes Ergebnis:

4:6, 6:3, 7:6, 6:7, 44:45

Und wie das meistens so ist, wenn man etwas sieht, was auf den ersten Blick einfach nicht sein kann, braucht mein Gehirn ungefähr eins bis zwei Sekunden, bis es klick macht.

44:45?

Im Tennis?

Das ist ein Tippfehler, oder?

Also warte ich auf einen weiteren Durchlauf der Ergebnisse, doch statt dessen schaltet der Sender auf den Platz Nummer 18, auf dem sich gerade Nicolas Mahut und John Isner gegenüberstehen. Ich gebe zu, ich kenne keinen von beiden Spielern. Das ist aber auch egal, denn ab heute kennt sie die ganze Welt inkl. mir. Denn das

44:45

war alles, nur kein Tippfehler.

Ich reibe mir die Augen und frage mich, wie lange die denn nun schon zum Geier spielen. Und wie auf Bestellung wird die Matchzeit eingeblendet.

8 Stunden und 23 Minuten.

Reine Spielzeit.

Ich überlege ganz kuez, ob ich nicht vielleicht das Deutschlandspiel für ein solches historisches Tennismatch aufgeben möchte, entscheide mich dann aber für meinen Patriotismus und beschließe die Fakten später nachzulesen.

Fakt ist:

Die Jungs sind immer noch nicht fertig.

Das Spiel begann schon am Dienstag nachmittag und der heutige Mittwoch wurde alleine für den 5ten Satz gebraucht.

Beim Stand von 59:59 musste wegen Dunkelheit abgebrochen werden.

Ein paar weitere Fakten von spox.de:

95:98 Asse, 318:333 Winner, nur 58:53 Unforced Errors, jeweils nur ein Break(!!!!), 10 Stunden Spielzeit.

Ich wiederhole.

Fast 200 Asse bei lediglich etwas mehr als 100 unforced Errors

Nur ein Break pro Spieler im ganzen Spiel!

10 Stunden Spielzeit.

Ich sag mal so, bei diesem Spielsstand, wurden mindestens 542 Punkte gemacht. Und dabei habe ich nur mit 40:0 und 7:0 im Tie-Break gerechnet. Wir dürfen also getrost von 600 Punkten ausgehen. Über die Anzahl von Schlägen, die jeder von den beiden macht, wollen wir mal nur kurz nachdenken. Bei 200 Assen sind das noch 400 Punkte. Jeder Punkt wird sagen wir mal mit jeweils drei Berührungen pro Spieler ausgespielt. Macht also 1200 Schläge insgesamt oder 600 pro Spieler.

Bei ca. 55 unforced Errors pro Spieler sind das knappe 9%!!!

Es ist hier also keineswegs Pest gegen Cholera, sondern wirklich zwei Gegner auf Augenhöhe

Wenn ich morgen nicht so verdammt früh raus müsste, ich würde das Spiel sofort ansehen.

Leider ist es mir nicht vergönnt und dennoch kann ich von hier nur meine absolute Hochachtung und eine tiefe Verbeugung nach Wimbledon schicken.

Manchmal sollte es im Sport einfach keinen Gewinner geben…

Freunde der Sonne und gepflegten Nachtmusik.

Es ist WM und ich bekomme nichts nur wenig mit. Das liegt zum einen an der unsäglichen Zeitverschiebung. Man bedenke, ein 13.30h Spiel in RSA findet hier morgen um 4.30h statt. Zum anderen ist es eben auhc so, dass die letzte Woche auf Grund diverser Tests etwas arg stressig war und ich deswegen kaum Gelegenheit hatte (abgesehen von zwei versuchen des Live-Facebookings) etwas über die WM zu berichten. Das möchte ich hiermit auch gar nicht nachholen, denn man bekommt an so vielen Ort so viel Gutes zu diesem Event serviert, dass ich hier und jetzt meinen Senf auch nicht noch dazu geben möchte.

Oha, mag sich der eine oder andere denken. NoelsieW berichtet nicht über so ein großes Sportereignis? Ja, denn ich habe erstens bisher einfach zu viel zu tun gehabt und auf der anderen Seite ist der Stress grade rum und ich möchte die Spiele einfach mal genießen. Wer mich also zu meinem Senf befragen möchte, kann dies gerne über diverse Kanäle tun – gibt ja genug.

Was allerdings gesagt werden muss:

In 3 Wochen bin ich wieder zu Hause!

Endlich…

So, endlich habe ich mal wieder etwas Zeit zu schreiben.

Warum?

Weil ich vorher keine hatte und nun ein paar Wochen anstehen, in denen ich etwas mehr selbiger haben werde.

Somit kann ich mich auch endlich mal einem Thema hier widmen, wa ich in de letzten Monaten sträflich vernachlässigt habe.

Die Eintracht im Jahr 2010. Kaum weile ich mal nich in good old germany, schon spielt mein Verein groß auf. Schlägt Bayern, Leverkusen und bietet dazu noch wirklich guten Fußball. Ich meine, wenn selbst ein Maik Franz in der letzten Minute den Schneid hat mit einem Fallrückzieher den Sieg für die Eintracht zu vollenden, dann, ja dann scheint in dieser Saison wirklich vieles möglich!

Momentan sind sie gleichauf mit dem HSv und dem VfB Stuttgart bei 44 Punkten. Dabei sind die “schweren” Brocken erstmal weg und damit meine ich nicht nur zwingend Bayern ud Leverkusen, sondern mit Hertha BSC lediglich einen Verein, bei dem nach unten dünne Luft herrscht. Die wollen in der Tat mal geschlagen werden. Ich sage mal, die letzten 5 Spiele, sind allesamt machbar, aber keine Selbstläufer.

Ich bin auf jeden Fal gespannt, wie es sich entwickeln wird mit meiner Eintracht. auf jeden Fall freue ich mich riesig für Michael Skibbe und die Mannschaft, dass der eingeschlagene Weg so erfolgsversprechend ist. Hoffen wir, dass es noch einiges zu bejubeln gibt dieser Tage und dass ich vielleicht kommende Saison ein zweites Mal die Möglichkeit haben werde meine Eintracht in Europa spielen zu sehen!

Was gibt es noch so? Ich habe z.Z. diverse neue Lieder aufgetan.

Zunächst unser Star für Oslo – das Lied finde ich in der Tat sehr eingehend…

Weiter war stieß ich neulich auf eine Cover-Version von einem Klassiker:

und als ich das hörte und mich ein wenig durch andere Lieder klickte, habe ich doch ein weiteres von Anberlin gefunden, was mir noch viel besser gefällt:

Mal die Alben anhören, ob die Jungs diese Qualität halten können…

Zu guter letzt allen da draußen frohe Ostern und viele bunte Eier.

Mein Tag kann kaum besser sein, als heute!

Die Bundesliga und der DFB-Pokal ist in die neue Saison gestartet. Endlich, endlich wieder Fußball satt. Direkt los ging es ja schon letzte Woche mit dem Derby aller Derbys (oder Derbies?) für all diejenigen, die in Frankfurt und Umgebung aufgewachsen sind. Der OFC traf auf meine geliebte Eintracht. Skibbe, Caio und Funkel hin oder her. Entscheidend ist aufm Platz und das lief ja nun schon ganz gut. 3-0. Danke das genügt!

Dann heute Bundesligastart in Bremen. Eigentlich wollte ich ins Stadion und ich will ehrlich sein:

SCHEISSE!

Ich bin nicht gegangen. 3-2 für die SGE. Tabellenzweiter bis morgen. Eurobabokaaal!

Ok, genug geträumt, aber ein super Start in eine neue Saison kann man da sagen. Jetzt noch das erste Heimspiel gewinnen – gegen Nürnberg durchaus machbar – und Platz neun als Ziel scheint durchaus im Bereich des Möglichen zu sein. 6 von angepeilten 39 Punkten wären dann ja immerhin schon ca. 15%.

Da wir also gegen den letzjährigen Pokalsieger gewannen und ich mir dachte, ob wir vllt dieses Jahr ein wenig Glück haben mit der Auslosung (Aachen ist es ja heute geworden) und es wieder ein Finale mit der Eintracht gibt, wer würde dann warum und wieso im Pokal der Pokalsieger, im UEFA-Cup, in der Europa-Leauge spielberechtigt sein?

Hilfe gibt der DFB:

Wettbewerb

Teilnahmeberechtigt

UEFA Champions League

Deutscher Meister

Deutscher Vizemeister

Qualifikation zur UEFA Champions League

Tabellendritter

UEFA Europa League

DFB-Pokalsieger (Priorität)

Zwei weitere Vereine, die unmittelbar hinter den für die UEFA Champions League qualifizierten Mannschaften platziert sind.

Fallgestaltung für UEFA Europa League qualifiziert

Beide Pokal-Finalisten befinden sich in der Bundesliga-Abschlusstabelle unter den ersten drei Vereinen.

Der Tabellenvierte

Der Tabellenfünfte

Der Tabellensechste

Der DFB-Pokalsieger befindet sich in der Bundesliga-Abschlusstabelle unter den ersten drei Vereinen und der zweite Finalist ist Vierter oder Fünfter.

Der zweite DFB-Pokalfinalist

Der Tabellenvierte oder Tabellenfünfte

Der Tabellensechste

Der DFB-Pokalsieger befindet sich in der Bundesliga-Abschlusstabelle unter den ersten drei Vereinen und der zweite Finalist ist Tabellensechster (oder schlechter) bzw. Zweit- oder Amateurligist.

Der zweite DFB-Pokalfinalist

Der Tabellenvierte

Der Tabellenfünfte

Der DFB-Pokalsieger wird Tabellenvierter.

Der DFB-Pokalsieger

der Tabellenfünfte

der Tabellensechste

Der DFB-Pokalsieger wird Tabellenfünfter.

der DFB-Pokalsieger

der Tabellenvierte

der Tabellensechste

Der DFB-Pokalsieger wird Tabellensechster (oder schlechter) bzw. ist Zweit- oder Amateurligist.

der DFB-Pokalsieger

der Tabellenvierte

der Tabellenfünfte

Der UEFA-Cup-Sieger wird DFB-Pokalsieger.

der DFB-Pokalsieger

der Tabellenvierte

der Tabellenfünfte

Der UEFA-Cup-Sieger kommt aus Deutschland und belegt in der Bundesliga einen der ersten fünf Plätze.

der DFB-Pokalsieger

der Tabellenvierte

der Tabellenfünfte

Der UEFA-Cup-Sieger kommt aus Deutschland und belegt in der Bundesliga keinen der ersten fünf Plätze.

der DFB-Pokalsieger

der Tabellenvierte

der Tabellenfünfte

der UEFA-Cup-Sieger als Titelverteidiger

Soll das etwas heißen, dass wir im letzten Jahre im Falle eines Gewinn von UEFA-Cup und Pokal durch Werder Bremen keinen zusätzlichen Startplatz erhalten hätten? Was’n das für eine blöde Regelung. Da wird ja das Land bestraft, das den Europapokalsieger stellt. Nachgerückt wäre dann wohl irgendein Verein aus einem anderen europäischen Land gemäß irgendwelcher UEFA-Statuten oder wie darf ich mir das vorstellen?

Klärt mich da mal jemand bitte auf. Ich weiß, die Frage kommt spät – aber besser spät als nie ;-)

http://www.dfb.de/index.php?id=3110

Ich mag keine ungeraden Jahre. Ich bin in einem geraden Jahr geboren – ich kam in einem geraden Jahr zur Schule, ich beendete sie in einem geraden Jahr. Ich machte Führerschein in einem geraden Jahr, schloss die Uni in einem geraden Jahr und ich kam in einem geraden Jahr nach Bremen. Privatere Dinge werde ich hier nicht niederschreiben, aber die meisten guten Dinge passierten alle in einem geraden Jahr.

Retrospektiv gesehen frage ich mich natürlich, ob das einfach an selektiver Wahrnehmung liegt oder nicht. Es gab sicherlich auch gute Dinge in ungeraden Jahren. z.B. war ich nur in ungeraden Jahren auf größeren Urlaubsreisen, wie Amerika.

Aber auch so generell ist in geraden Jahren auch in der Welt des Sportes einfach mehr los. Vor allem olympische Spiele und Fußballwelt- bzw. europameisterschaften finden nur in geraden Jahren statt.

Nun, es lässt sich nicht ändern. Das letzte ungerade Jahr in den zwanzigern beginnt und es wird ein Jahr, wie es sicherlich noch keines gab. Mit viel Arbeit, aber auch viel Spaß. Mit neuen Menschen. Neuen Eindrücken. Neuen Erfahrungen. Ich bin schon gespannt, wie es denn so wird. Andererseits habe ich auch Zweifel. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich wirkliche Zweifel ob ich das, was ich beginne zu Ende machen kann. Ob ich dazu in der Lage bin. Diese Gefühl ist auch neu. Sich damit auseinanderzusetzen bleibt ein Prozess. Momentan gibt es noch mehr dunkle als helle Momente, aber ich bin zversichtlich, dass sich dies im Laufe der nächsten Wochen und Monate ändern wird.

Das Wetter ist seit heute übrigens wieder “bremerisch” nasskalt und bewölkt. Herrlich – morgen fahre ich vllt mit dem Fahrrad zum Training.

A propos Training. Die Hoffnung, die ich hatte sind dch irgendwie jäh zerschlagen worden. Dachte ja, ich bekomme hier wirklich gutes und auch hartes Training, aber irgendwie ist es nirgends so, wie ich mir das wirklich wünsche. Keine Ahnung, ich habe da so ein Bild im Kopf, wie Training sein sollte und bisher entsprach noch keine Einheit wirklich diesem Ideal. Nun ja, das Training was ich habe hat dann auch noch den entscheidenden Nachteil, dass das Mittwochs und Freitags ist. Generell kein Problem, aber ich bin doch am WE öfter nicht da, so dass ich nur einmal pro Woche Training habe, was mir defacto zu wenig ist – fühle mich somit körperlich auch nicht so gut und so kommt eben alles zusammen.

Jetzt erstmal bis Ende April durchhalten – dann ersten Test – dann Urlaub bzw. Ferien – halleluja!

Ich war krank die letzten Wochen. Ich hasse es krank zu sein. Deswegen bin ih das auch nicht so oft. So einmal im Jahr ungefähr legt es mich aber dann doch nieder. Naja, das war dann letzte Woche der Fall. Fing schon sonntags mit Halskratzen und so an und wurde im Laufe der folgenden Tage immer schlimmer. Erst am Dienstag dieser Woche besserte sich das Ganze dann wieder einigermaßen, so dass ich gestern mal wieder auf dem Volleyballfeld stand. Da ich ja hier als “Ersatzsteller” eingesetzt werde, ist es natürlich wichtig, dass ich am 14.12. auf dem Damm und “in Form” bin. Also zumindest mal nen Ball in der Hand gehalten habe.

Man merkt schon, wenn man einige Zeit nicht gestellt hat. Bei meiner “Odyssee” durch die Bremer Volleyballvereine bin ich dazu ja eigentlih kaum gekommen. Gesten durfte ich dann mal wieder und es war gar nicht so schlecht. Kann man drauf aufbauen – auch wenn ich natürlich alles andere als zufrieden mit mir war. Bin ich aber eh selten. Daher ist das schon ok.

Es gibt Momente im Leben eines Sportlers, die sind, wie soll ich sagen, sehr speziell. Ich erinnere mich da nur allzu gerne an die Szene in Minute 5:00 unseres Titans gegen die Glsgow Rangers in der Champons League. Da hält er einen Ball, den man normalerweise nicht halten kann – einen “Unhaltbaren” eben.

Solche Momente erlebt man in seinem Leben nur sehr sehr selten. Heute jedoch, heute war so ein Moment gekommen. Ich war zum zweiten Mal im Volleyballtraining einer Gruppe aus Delmenhorst, deren Niveau sehr ansprechend ist. Das Training ist gut und macht Spaß, so dass ich die nächste Zeit dort spielen werde. Heute waren wir im Gegensatz zu Mittwoch leider nur sechs Leute, was dem Training aber in keinster Weise schadete. Wir trainierten viel Annahme und spielten am Ende noch “3 vs 3″. Die Anführungsstriche deshalb, weil wir da nur noch zu fünf waren, so dass der Steller ständig die Seiten wechseln musste.

Im ersten Satz war ich kein Steller, sondern auf Annahme bzw. Angriffsposition. Da der Steller immer auf der Angriffsseite zu finden war, gab es natürlich keine Block, der einen Angriff abwehren konnte. Dennoch durfte neben Angriffen über die Eins ebenfalls von der Vier angegriffen werden, was hieß, dass fast jeder Schlag von dort ein Treffer war. Fast.

Annahme auf unserer Seite. Der Aufschlag kommt rüber, wir nehmen an, der Steller spielt einen Rückraum auf mich. Ich schlage diagonal auf die gegnerische Eins. Doch der Schlag ist zu schwach und der Ball wird ohne Probleme zum Steller gespielt. Der schickt ihn raus auf die Vier, die quasi alle Zeit der Welt und das gesamte Spielfeld zur freien Auswahl hat. Der Spielzug geht so schnell, dass ich noch im Rückwartslaufen bin, als der Ball beim Angreifer ist…

Was danach genau passierte, kann ich im Nachinein eigentlich gar nicht mehr so genau sagen. Ich weiß, dass der Ball gut 1-1,5 Meter neben auf dem Boden eingeschlagen hätte. Doch irgendwie habe ich es geschafft im Fallen den Ball mit einem Reflex der rechten Hand noch vom Boden zu kratzen. Dies alleine wäre schon eine große Leistung gewesen, aber mir gelang es tatsächlich eine saubere Annahme auf die Zwei, also den Steller, zu spielen. Als hätte ich das genauso gewollt fliegt der Ball also zum Zuspiel, danach raus auf unsere Vier und der Angreifer macht den Punkt.

Ich weiß nicht, wie oft ich schon eine solche Situation in meinem Leben hatte. Ein Gefühl, dass in einem kruzen Moment alles auf den Punkt genau passt. Unglaublich. Und das passiert in einem Training mit sechs(!) Leuten. Nicht in einem wichtigen Spiel. Nein. Da könnte man das ja gebrauchen ;-)

Dennoch ein einzigatiges Gefühl. Das Adrenalin floss mir noch einige Minuten durch den Körper und noch jetzt bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Nachdem ich ja hier schon mehr oder weniger ausführlich über meine neuste Errungenschaft bzgl. Volleyball berichtete, bin ich nach dem heutigen Tag ernsthaft am überlegen, ob ich einen generellen Markenwechsel bei meinen Sportschuhen durchführe und ob das bewusst oder eher unbewusst geschieht. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mit den “Roten” doch sehr zufrieden bin. Sie passen quasi perfekt und drücken kaum. Möglicherweise hätte ich sie mir bei völlig freie Auswahl eine halbe Nummer größer bestellt, da ich ab und an ein Druckgefühl am rechten großen Zeh habe – dies liegt aber eher an meinen Zehen, als am Schuh, wenn ich das mal so sagen darf :-)

Wie dem auch sei, da ich hier in Bremen neben meinem Favoritesport Volleyball auch das eine oder andere Mal Fußball, Squash oder Badminton spielen werde, dachte ich mir vor allem mit Blick auf das Fußballspielen, dass ich sehr ungern meine Volleballschuhe dafür opfern möchte. Also zog ih los, um ein paar weitere Hallenschuhe zu kaufen. Nachdem ich ne Stunde lange mehr oder weniger orientierungslos durch die Bremer Innenstadt irrte, fand ich einen Runners Point Laden. Die verkaufen ja hauptsächlich nur Laufschuhe, aber, und das wissen eigentlich nur wenige Leute, es gibt da auch Hallenschuhe. Und siehe da – schon wieder ein paar Adidas Schluffen, diesmal jedoch für einen unsagbar günstigen Preis:

Quelle

Schlappe 35€ für ein paar Schuhe, die im Web mindestens 40€ kosten – ohne Versand.

Und komischerweise schon wieder Adidas. Dabei habe ich die letzten, naja, 7 Jahre oder so fast ausschließlich Asics getragen. Mit denen war ich auch gar nicht unzufrieden, aber irgendwie – nun, das Auge spielt bei mir vllt doch mehr und mehr mit. Keine Ahnung. Und die Schuhe von Adidas sind ja bei Gott auch nicht die Schlechtesten. Habe mal mit Victories gespielt – vor 10 Jahren. So olle Schluffen von Deichmann. Das ging gar nicht. Die haben aber auch nur 20 Mark damals gekostet. Das hat sich da mittlerweile auch verändert. Die schuhe sind da zwar immer noch günstig, aber bei weitem nicht mehr so unsportiv, wie damals.

Ich bin mal gespannt, wie sich die “Neuen” am Sonntag schlagen. Vllt laufe ich ja bald mit 2 paar Schuhen in der Sporttasche rum. Je nach Laune dann. Hatte ich ja auch schon mal.

Gestern abend im Traiing habe ich das erste Mal in meinem Leben das 5-1-System gespielt. Gott, ist das geil! Die Kontrole über das gesamte Spiel zu haben, zu entscheiden, wer wann eingesetzt wird, ist echt cool. Vor allem, wenn man dann Bälle spielt, mit denen keiner der Gegner rechnet. Hatte da gestern eins, zwei, die echt cool waren. z.B. kam die Annahme eher zwischen 3&4, als auf die 2. Ich renn da also hin und spiele in vollem Lauf das über Kopf raus auf die zwei – dort stand dann der knapp 2 Meter große Angreifer völlig frei ohne Block. Danke, das genügt :-)

Oder den einen oder anderen Rückraum, während der Mittelblocker zum Auf kam. Vor allem war die Mannschaft total unbekannt untereinander. Wir haben z.T. noch nie zusammen gespielt und dennoch lief es eientich total reibungslos. Hat irre Spaß gemacht – mehr davon!!

Lange habe ich überlegt, welchen Titel ich denn für diesen Post nehmen soll. Nunja, letztlich ist es der vielsagende Titel Wochenendrückschau geworden. Ich hatte Sommerfest am Freitag. Von meiner Firma. So weit so gut. Wie immer viele betrunkene Leute und einige neu gewonnene Ansichten. Einiges zu Lachen und viel zu viel gutes Essen.

Doch der eigentliche Highlighttag war für mich der Samstag. Zunächst habe ich mir das Album von The Script besorgt. Klasse Musik, wie ich sie mag. Zwar größtenteils recht weichgespült, aber meiner momentanen Stimmung sehr gut zuträglich. Die Melancholie hat mich etwas erwischt.

Dann am Nachmittag Cloverfield ausgeliehen. 70 Minuten Film zum Fingernägelkauen. Ich dachte er würde ähnlih wie Blair Witch Project werden und ich hätte nach 10 Minuten Kopfschmerzen, aber dem war nicht so. Teilweise extrem spannende Momente und eigentlich keine wirkliche Zeit zum Luft holen. Bekommt eine 4 auf meiner Skala. Allerdings sollten vielleicht zart besaitete Seelen nicht unbedingt an der Vorführung teilnehmen.

Schließlich gestern abend seit ewigen Zeiten mal wieder gepokert und recht gut gespielt. 4 Mal Heads-up. 2 Mal gewonnen. Bei 6 Runden ein sehr guter Schnitt. Und dann habe ich erfahren, dass die Wii über einen WLan adapter verfügt und kostenlos Games im Netz gezockt werden können – gleich mal getestet, wenn ich auch keine Spiele für Onlinegaming habe. Aber Verbingun zum Netz geht und mal sehen, vielleicht leih ich mir das eine oder andere Game die nächste Zeit mal aus – so zum testen. Dafür hab ich mich dann beim Boxen total verausgabt – super anstrengend das Ding kann ich nur sagen…

Morgen dann endlich mal wieder Volleyball. Vor allem mal wieder in der Uni – da war ich nun schon ewig nicht mehr. Bin mal sehr gespannt, wie es wird.

EDIT:

Meine beiden Lieblingsstücke von the Script:

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