Die letzten Monate waren, wie schon beschrieben, aufschlussreich, sehr sogar und täglich kommen irgendwie neue Erkenntnisse hinzu. Ich lerne mich ganz neu und auf eine unbekannte Art und Weise kennen. Ich öffne mich für mich und auch für andere. Das ist ein sehr schöner Prozess, der da abläuft. Vor allem dann, wenn man merkt, wie man sich irgendwie verändert, obwohl das keine bewusst herbeigeführte Aktion ist. Und im Zuge all dieser Veränderung und all dieser Erkenntnis fällt mir etwas auf. In mir wohnen doch zwei recht extreme Herzen. Ich bin von meiner Grundeinstellung ein sehr positiver Mensch, der meist gute Laune hat und fröhlich ist. Ein lustiger Spruch, ein Lachen und Freundlichkeit. Alles Charakterzüge, die ich mag und auch zu schätzen weiß, denn vielerorts sehe ich Menschen, die anders sind und bei denen mir das fehlt.

Wie dem auch sei, es gibt aber noch eine Kehrseite. Die Melancholie. Die Traurigkeit. Bisher habe ich sie immer versucht weg zu schieben, mir zu sagen, dass es keinen Grund dafür gibt. Es gibt aber einen Grund dafür. Sie ist Teil meiner Seele. Es wird immer mal wieder vorkommen, dass ich traurig bin. Doch es keine tiefe Verzweiflung, sondern einfach ein Gefühl, welches man als Yang auf mein positives Yin deute könnte. Ich resette mich damit vielleicht oder muss diesen Teil von mir auch aktiv ausleben um die Batterien für die positive Seite wieder aufzuladen. Ich weiß es nicht genau, aber ich habe mir vorgenommen, diesen Teil nicht mehr zu negieren, es gehört genauso zu mir, wie meine freundliche Seite und beide haben ein Anrecht darauf gehört und ausgelebt zu werden.

Somit werde ich also in Zukunft, obwohl alles grade total gut ist und mein Leben in Bahnen kommt, die ich mir nicht hätte Träumen lassen, traurig sein. Melancholische Lieder hören und dennoch tief in mir drin wissen, alles ist gut – das Gefühl gehört eben auch einfach dazu…

Die Liebe ist freundlich und geduldig.
Sie kennt weder Neid noch Selbstsucht,
sie ist nicht überheblich und prahlt nicht.
Sie ist nicht verletzend,
noch auf sich selbst bedacht,
sie ist weder reizbar noch nachtragend.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.

Ich habe viel über mich nachgedacht, mir tut es gut Zeit für mich zu haben auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist es natürlich auch nicht grade einfach sich über seine Fehler und Schwächen klar zu werden. Aber das ist ein Prozess, den man im Leben durchmachen muss, immer wieder und es ist eine Frage, wie man damit umgeht. Ich habe ja schon vor einigen Wochen darüber geschrieben, wie es mir ergangen ist, dass ich in Sachen Selbstreflexion eigentlich eher unehrlich war.

Ich habe lange Zeit Dinge gewusst, aber nie umgesetzt. Mir selbst etwas vorgemacht, was letztlich dazu geführt hat, dass ich mit mir selbst irgendwie nicht im Reinen war. Dieses Gefühl kehrt mehr und mehr wieder. Das Gefühl eines Sommers. Als ich 16 war. Das war der letzte Sommer, in dem ich ehrlich war, komplett und ohne irgendwelche Fassaden. Zwar gab es dieses Jahr noch keinen Sommer, aber mein Ziel für 2012 entspricht mehr oder weniger dem Song von Peter Fox - Alles neu.

Das mag jetzt vielleicht um einiges dramatischer klingen, als es in Wirklichkeit ist. Natürlich war es nicht so, dass ich alles und jeden und so belogen habe, aber ich war nie absolut ehrlich, weil ich es nie gewusst habe, nein falsch, weil es mir nicht bewusst war und weil ich vielleicht nicht auf die Stimmen hören wollte, die ab und zu zu mir sprachen. Jetzt ist das anders. Die Stimmen sprechen laut und deutlich. Mir ist gewahr, was passiert und ich bin entspannt. Komischerweise bin ich es wirklich immer mehr. Klar, man verfällt immer und immer wieder in alte Muster, aber ich muss gestehen, dass diese Muster mir klar sind und ich versuche sie so anzuwenden, wie ich sie für richtig halte, ohne dabei die alten Fehler zu machen. Muster haben ja auch einen Sinn und diesen Sinn versuche ich zu erkennen und sie quasi zu modifizieren. Das ist nicht leicht und manchmal frage ich mich, ob es mir gelingen wird, denn ich will ja nicht die alten Fehler machen – Konsequenzen aus meinem bisherigen Leben ziehen eben…

 

Ganz interessant, in den letzten Tagen begegnet mir dieser Begriff immer wieder.

Respekt…

Da gibt es ja ne Menge Deutungen und Ansichten, aber darüber will ich mich hier gar nicht auslassen, aber in diversen Gesprächen wurde mir einmal mehr klar, dass es in unserer heutigen Zeit immer mehr an Respekt mangelt. Die Menschen nehmen sich selbst irgendwie immer wichtiger und achten nicht mehr auf den anderen, sofern er ihnen nicht bekannt ist und selbst dann lassen da einige zu wünschen übrig…

Wie ich darauf komme? Meine Erfahrungen in der letzten Zeit spiegeln das wider. Egal ob im Supermarkt, im Bus, in der Schule oder im Flieger. Die Menschen scheinen mit Scheuklappen durch das Leben zu laufen – es geht nur noch um sich, der andere zählt nicht mehr. Nettigkeiten, Gesten oder gar Hilfe? Fremdwörter irgendwie. Ich will das jetzt ischer nicht alles über einen Kamm scheren – um Gottes Willen, aber meine Erfahrungen sprechen eine recht eindeutige Sprache. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, keine Frage und selbige fallen mir auch auf, nur ist genau das das Problem – es sind AUSNAHMEN. Es sollte anders herum sein…

Ich bin in letzter Zeit z.B. in diversen Clubs gewesen und dort fällt mir das immer extrem auf, wenn sich die die Menschen dort durch die Menge schieben. Wenn ich das mache, versuche ich möglichst wenig Leute anzustoßen, sage, trotz Lautstärke, sehr oft “Entschuldigung” und so. Aber da gibt es auch so viele, die sich einfach rücksichtslos durchdrängeln und wenn man dann irgendwas sagt, dann bekommt man nen blöden Spruch oder einen bösen Blick. Gestern z.B. saß ich am Rand der Tanzfläche auf so nem Vorsprung und hatte meine Beine etwas ausgestreckt und im Laufe der Zeit stolperten natürlich diverse Gäste über mich. Und die Reaktionen waren so unterschiedlich. Einige entschuldigten sich, andere blickten mich böse an und wieder andere traten quasi nochmal nach. Da fragt man sich doch manchmal, was mit diesen Menschen denn bitte nicht stimmt. Und wieder kam mir der Gedanke vom Respekt. Es ist ja nicht so, dass ich meine beine mitten in die tanzende Menge gehalten habe – die Leute sind einfach mehr oder weniger blind über mich drüber gefallen, und dennoch, obwohl mich daran ja eher weniger Schuld trifft, ernte ich quasi negative Kritik (mal höflich ausgedrückt). Den Menschen widerfährt als etwas, womit sie nicht rechnen und die Reaktion darauf ist nicht zu hinterfragen, ob sie eventuell etwas falsch gemacht haben, sondern direkt eine ablehnende Haltung gegenüber dem anderen.

Keine Ahnung, vielleicht mache ich mir da auch viel zu viele Gedanken drüber, mich würde mal interessieren, wie es anderen so ergeht. Die Menschen, mit denen ich bisher sprach stimmten mir allerdings zu. Mir passiert das sogar, wenn ich hilfsbereit bin. Habe neulich ner Frau geholfen mit dem Kinderwagen irgendwo raus zu kommen – glaubt Ihr, da gab es ein Danke oder ein Lächeln? Nix! Als wäre es das Normalste der Welt, dass ihr geholfen werden muss. Über meine Erfahrungen in der digitalen Welt will ich an dieser Stelle erst gar nicht berichten, da ist es um ein vielfaches schlimmer.

Ich verstehe die Welt langsam nicht mehr, glaube ich…

Ich habe früher viel Tagebuch geschrieben und habe vor einiger Zeit auch wieder damit angefangen. Es ist sehr interessant, wenn man offen und ehrlich seine Meinung über etwas schreibt, die geschriebenen Zeilen nach einiger Zeit wieder zu lesen. In meiner früheren Zeit habe ich des Öfteren alte Beiträge kommentiert mit dem “Wissen” aus der Zukunft quasi mit meinem jüngeren Ich gesprochen. Viele Dinge bezogen sich dabei auf das was ich vermeintlich in bestimmten Situationen gemeint habe zu fühlen. Meist war dem aber gar nicht so. Ich habe Dinge so gesehen, weil ich dachte ich müsste sie so sehen, aber die Wahrheit war mir immer bewusst. Tief in mir drin gab es immer eine Stimme, dir mir sagte, dass was Du da gerade schreibst ist nicht die Wahrheit. Diesen Fehler wollte ich bei meiner “Neuauflage” vermeiden und bisher gelingt es mir ganz gut – zumindest habe ich noch keinerlei Anmerkungen verfasst, was falsche oder fehlgeleitete Aussagen anging. Klar, man ist später meistens schlauer, aber es ist ein Unterschied ob man sich in seinem Tagebuch selbst etwas vormacht oder ob man einfach nach einiger Zeit feststellt, dass Dinge einfach anders waren, als man dachte oder man einfach mit einer gewissen Erfahrung über bestimmte Sichtweisen schmunzeln kann. Da fällt mir grade ein, es gab eine Zeit, in der mein bester Freund und ich während diverser Fächer in der Schule mehrere Bücher vollgeschrieben haben, quasi eine schriftliche Unterhaltung führten, anfangs ging das auf Zetteln und irgendwann gab´s ein Heft und später dann sogar besagte Bücher. Selbige könnte ich mal wieder lesen, da gibt es bestimmt viele Dinge, die ich heute anders sehe, als mit 17,18,19.

Worauf ich eigentlich hinaus will – sich selbst etwas vorzumachen funktioniert nicht. Das geht vielleicht eine Zeit lang gut, aber letztlich verletzt man nur sich selbst damit und irgendwann wacht man auf und stellt fest, dass das Leben, was man eigentlich haben wollte an einem vorbei gezogen ist und man an diversen Kreuzungen falsch abgebogen ist, weil man der Meinung war einer Meinung sein zu müssen, die andere von einem erwarten oder man selbst in irgendeiner verqueren Wahrnehmung für richtig hielt. Ist die Frage, wie viel von dieser Meinung auf Grund von sozialer Erwünschtheit in einen selbst hinein getragen wird. Es ist dennoch wichtig in den Spiegel schauen zu können und sich gegenüber treu gewesen zu sein. Ich muss da ganz ehrlich zu sagen, ich war das lange Zeit nicht. Ich habe viele Entscheidungen getroffen, die ich heute, ich will nicht sagen bereue, aber doch anders machen würde und das nicht, weil ich das mit einem gewissen Abstand sehe, sondern weil ich es damals schon besser wusste und dennoch nicht umgesetzt habe. Ich frage mich auch oft, ob ich der einzige Mensch bin, dem es so geht oder ob auch andere diese “Probleme” haben.

Sollte es nicht super einfach sein, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein? Ich meine, wem will man da etwas vormachen? Sich selbst kann man doch eigentlich gar nicht belügen. Oder etwa doch? Aus der Erfahrung würde ich sagen, es geht nicht, aber vielleicht glaubt man irgendwann, was man glauben will. Fühlt, was man denkt, was man fühlen sollte, ohne es wirklich zu tun. Keine Ahnung. Ich weiß nur, bei mir hat es nicht funktioniert…

Es gibt ja so Filme oder Videos, die, wenn man sie gesehen hat, nicht mehr los lassen können. Andere möchte man am Liebsten ganz schnell wieder vergessen und andere wiederum schaut man an und kann einfach nicht aufhören sie anzusehen, darüber nachzudenken und für sich etwas mitzunehmen. So geschehen im zarten Alter von 16 oder 17 Jahren. Ich habe vor der Schule damals immer noch ein wenig MTV gesehen und eines Tages sah ich folgendes Video:

Rabbit in your headlights

Und es war wie eine kleine Offenbarung und sollte mich mein ganzes darauffolgendes Leben begleiten und daran erinnern, was es bedeuten kann, niemals aufzugeben, trotz aller Rückschläge immer wieder aufzustehen, auch wenn Menschen das nicht verstehen, was Du tust, um irgendwann da anzukommen, dass nichts und niemand Dich mehr umwerfen kann.

Soweit bin ich noch nicht, aber aufgestanden bin ich immer wieder und vllt komme ich ja mal eines Tages an den Punkt, an dem ich behaupten kann, stark genug zu sein…

…ein Spruch, den man nicht vergessen sollte:

“Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat,
egal, wie es ausgeht…”

Mein Leben ist derzeit dabei sich zu verändern. Ich habe Entscheidungen getroffen. Beginne Dinge über mich zu lernen. Mich anders zu sehen. Selbst zu sehen. Dabei fällt mir vor allem auf, dass der Grundton meines Lebens derzeit eher Moll, denn Dur ist. Das ist völlig in Ordnung, denn immerhin gibt es so einige Dinge, die mich nicht gerade glücklich machen, nichtsdestotrotz geht es mir gut. Es ist nur einfach so eine gewisse Grundstimmung. Selbige drückt sich derzeit auch in der Musik aus, die ich so höre. Alles ruhig. Alles mit viel Gefühl. Alles eher in Richtung Traurigkeit gehend, denn in Richtung fröhlich und juhu. Auch das ist ok, vielleicht bin ich ja eigentlich vom Grundttyp her jemand, der etwas trauriger daher kommt, auch wenn mir das jetzt viele nicht glauben können, die mich kennen, aber es ist in der Tat so, dass ich ganz oft schon in der Situation war, nicht der gute Laune-Bär sein zu wollen, meine Stimmung dann auch mal recht schnell umschlägt und ich am Liebsten alleine irgendwo sitzen/laufen/fahren würde und mit Hilfe von Musik meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Die Gründe für diese Melancholie sind vielfältig. Liegen dabei sowohl privater, als auch beruflicher Natur und ich beginne langsam aber sicher zu verstehen. Mich zu verstehen und stelle Dinge fest, die mir nicht gefallen. Meine bisherige Selbstreflexion, soweit ich sie denn vollzog war eher mau. Klar habe ich viel über meine Taten und mein Handeln nachgedacht und versucht das in einen Kontext zu bringen, der dem entspricht, wie ich gerne wäre, was ich gerne sein würde und doch ist es mir in vielen Dingen nicht so recht gelungen. Auf der einen Seite mag ich mich, so wie ich bin, auf der anderen Seite, gibt es Dinge, die ich an mir ganz und gar nicht mag und diese Dinge kommen langsam zum Vorschein, wenn die Zeit sich darüber selbst gedanken zu machen, die nicht durch äußere Einflüsse überlagert werden, sondern man ganz ehrlich zu sich selbst sein kann. Das ist die bisher vielleicht größte Erkenntnis, die ich erlangen durfte und ich bin gespannt, was mich in den nächsten Wochen und Monaten noch so erwarten wird. Ich habe ein Zukunftsbild von mir, dass ich gerne erreichen würde und ich bin gespannt, wie es mir ergeht. Wo ich wohl so in 2 oder 5 Jahren sein werde. Wie es mir ergangen ist bis da und ob ich der geworden bin, der ich sein wollte oder ob ich eine Illusion nachgerannt bin, die ich nicht erfüllen konnte.

Ich kann mich erinnern, als ich so 18 war, wollte ich immer Ende 20 sein, weil ich dieses Alter so cool sah. Man verdiente Geld, war aber dennoch recht jung und die Welt lag einem zu Füßen. Gut, der Part ist an mir vorüber gegangen (vor allem der mit dem Geld…) und ich bin nun Anfang 30 – eigentlich wollte ich mich 30 mal umbringen (naja, eher scherzhaft – getreu dem Motto: Stirb jung, dann siehst Du besser aus :-) ), doch ich mag mein Alter eigentlich. Klar zwei, drei Jahre jünger wären nice, aber was soll´s, man ist so alt, wie man sich fühlt und ich fühle mich jung. Dennoch stellt sich die Frage, ob der Grundton meines Lebens ein Vorgeschmack auf das Älterwerden ist, denn ich kann mir vorstellen, dass man dann doch etwas nachdenklicher über alles mögliche wird. Vielleicht ist es aber auch alles der Situation geschuldet. Höchstwahrscheinlich sogar, aber das kann ich erst mit Bestimmheit sagen, wenn es soweit ist.

Jemand sagte mal, dass der Mensch sich alle 7 Jahre ändert – ich bin ein Jahr überfällig, mal gespannt…

 

Einen herzlichen Glückwunsch!

Ja man soll sich nicht selbst loben. Man soll sich auch nicht zwingend selbst gratulieren, aber wenn ich es nicht tue, dann tut es ja doch keiner. Also gratuliere ich mir einfach mal zu fünf Jahren bloggen. Am 23.6.2006 erblickte mein erster Blog das Licht der Welt. Damals noch nicht auf einem eigenen Server oder einer eigenen Homepage, aber dafür mit wenig Pathos und Tam Tam, sondern direkt mit einer Beschwerde über das War, Ist und Wird. So soll das sein. Nix mit “Hallo, hier bin ich und es toll, dass Ihr alle meinen geistigen Ergüssen folgen wollt!” Nein, der Blog ist, was er ist und was oben rechts auch zu lesen ist:

Fragen und Antworten des täglichen Bedarfs schmackhaft zusammen gestellt und serviert.

Ich habe mir ja schon öfter die Frage nach dem Sinn und Zweck meines Blog gestellt. Doch je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir, dass dies hier eigentlich genau das ist, was ein Blog in seiner ursprünglichen Form mal gewesen ist:

“Ein Blog oder auch Web-Log engl. , Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.” (Wiki-Artikel)

Dieses Blog hat kein Thema außer dem einen – NoelsieW.

Ich habe vor einiger Zeit nochmal alle Artikel durchgelesen und es war für mich so ein kleines Stückchen zurück in die Vergangenheit gehen. Sehen, was mich antrieb, was mich zurückhielt und die Gedanken, die es gab. Ohne dieses kleine öffentliche Tagebuch, welches vllt 10 Leute lesen, hätte ich mich an viele Dinge nicht mehr erinnert. Wären Episoden meines Lebens vllt vergessen worden.

Somit bin ich froh, dass Jan mich damals auf die Idee gebracht hat, meine Gedanken der (Nach-)Welt zu hinterlassen. Auch wenn ich immer wieder längere Zeiten hatte, in denen ich nichts schrieb, weil es in meinem Leben keinen Platz dafür gab, so war und ist der Blog doch immer da.

Für Gedanken.

Für Gefühle.

Für das Leben.

Auf die nächsten fünf – ich bin gespannt…

Nachdem ich gestern und vorgestern meinen Blog nochmal komplett durchgelesen habe, bin ich dabei auf diesen Artikel von mir gestoßen. Nochmal zur Erinnerung – im Jahr 1982 wettete Burkhard Sude, dass er alleine gegen eine Verbandsligamannschaft (die TSG Brentzenheim – ob ich von den Leuten da heute jmd kenne…?) gewinnen würde. Und er gewann, nach alter Zählweise tatsächlich 6-3 (die Spielzeit war auf 5 Minuten beschränkt). Damals habe ich noch nichts davon gefunden, aber gestern abend fand ich dann folgende Seite, auf der man sich das Ganze auch in bewegten Bildern ansehen kann. Richtig witzig, wie das vor fast 30 Jahren alles aussah und wie gespielt wurde – nach neuen Regeln (Netzaufschlag mal abgesehen) hat Sude übrigens 18-15 gewonnen :-)

Viel Spaß bei diesem Video!!

Nächste Seite »